Klarheit und Orientierung und Anerkennung im Schulalltag
Ein gutes Lernklima entsteht dort, wo sich alle Schülerinnen und Schüler sicher, respektiert und wertgeschätzt fühlen.
Damit Unterricht erfolgreich stattfinden kann, braucht es deshalb klare Regeln, transparente Strukturen und eine Kultur der gegenseitigen Anerkennung.
Unser Ablaufplan bei wiederholten Unterrichtsstörungen als auch unsere Interventionstreppe zeigen nachvollziehbar auf, wie wir mit Unterrichtsstörungen umgehen. Die pädagogischen Maßnahmen erfolgen dabei schrittweise und orientieren sich an der jeweiligen Situation.
Ziel ist es stets, Schülerinnen und Schüler in ihrer Verantwortung zu stärken, Störungen möglichst frühzeitig zu bearbeiten und eine konzentrierte Lernatmosphäre für alle zu sichern.
Der Ablaufplan bei wiederholten Unterrichtsstörungen und die Interventionstreppe werden mit allen Schülerinnen und Schülern besprochen und erklärt. Aushängende Plakate hierzu dienen der Erinnerung und Orientierung. Dadurch wird ein klarer und verlässlicher Rahmen gestaltet. Schülerinnen und Schüler wissen, welche Reaktionen auf wiederholte oder zunehmende Unterrichtsstörungen folgen können; Lehrkräfte erhalten eine gemeinsame pädagogische Orientierung für ihr Handeln. Im Mittelpunkt seht dabei nicht eine Sanktionierung, sondern die Wiederherstellung eines störungsfreien Lernens und eines respektvollen Miteinanders.
Gleichzeitig ist an der Gesamtschule Vogelsang eine ausgeprägte Lob- und Anerkennungskultur besonders wichtig. Positives Verhalten im Verhalten wird im Unterricht ebenso verbalisiert, visualisiert und sichtbar gemacht. Eine positive Bestärkung wird nicht nur am Eltern-Schüler/Innen-Sprechtag durch Lobkarten oder am „Ausgezeichnet-Tag“ gelebt, sondern auch im alltäglichen Unterricht.

